Tipp vom Fach

Die Werkstatt aufräumen

Durch das Geschenkebauen vor Weihnachten kann die Werkstatt schnell im Chaos versinken. Die ruhigere Zeit am Anfang des Jahres eignet sich ideal zum Aufräumen und Einordnen neuer Werkzeuge, damit weiteren DIY-Projekten im neuen Jahr nichts im Wege steht.

Zunächst hilft es, sich einen Überblick zu verschaffen, welche Gegenstände tatsächlich genutzt werden. Kaputte Werkzeuge werden entweder repariert oder entsorgt, Holzreste landen je nach Größe entweder in einer gut zugänglichen Restekiste oder können (wenn unbehandelt) zum Heizen verwendet werden. Entsorgt werden können weitere Reste – je nach Menge im Hausmüll oder bei der kommunalen Sammelstelle. Kleinteile wie Schrauben, Nägel, Dübel usw. finden entweder in kleinen Schubladen eines dafür vorgesehenen Schrankes oder in übersichtlich beschriftete Gefäßen ihren Platz. Wer kreative Upcycling-Ideen zur Aufbewahrung sucht, findet im Netz Inspiration.

Durch das Aufräumen wird zum einen zusätzlicher Platz geschaffen, zum anderen werden mögliche Unfallgefahren beseitigt. Beim Sortieren sollte die Werkstatt zudem auch gründlich gereinigt werden.

Optimierung des Ordnungssystems

Im nächsten Schritt stellt sich die Frage, ob ausreichend Lagerungsmöglichkeiten für Werkzeuge und Arbeitsmaterialien vorhanden sind und ob diese optimiert werden könnten. Für die Organisation kleinerer Werkzeuge wie Zangen oder Schraubzwingen ist beispielsweise eine Werkzeugwand über der Werkbank von Vorteil. Dadurch sind die wichtigen Werkzeuge direkt griffbereit und Platz sparend organisiert. Nachgezeichnete Umrisse oder Etiketten können beim Aufräumen helfen. Das bewährt sich vor allem, wenn mehrere Personen die Werkstatt nutzen. Anstatt teure Systeme zu kaufen, kann eine solche Werkzeugwand auch selbst aus einer Holzwerkstoffplatte mit Latten, Schrauben und Nägeln als Befestigungsmöglichkeiten herstellen.

Elektrogeräte und größere Arbeitsgeräte sollten hingegen besser zusammen mit ihrem Zubehör und ihren Gebrauchsanleitungen in geschlossenen Schränken aufbewahrt werden. Das schützt sie vor Staub und Feuchtigkeit.

Holz richtig lagern

Bei der Holzlagerung sollte ebenfalls auf eine trockene Umgebung geachtet werden, damit das Holz unbeschadet bleibt. Je nach Holzformat und Werkstattgröße ist eine liegende oder stehende Lagerung geeignet. Wichtig sind Abstandhalter zwischen den Hölzern, damit eine gute Luftzirkulation stattfindet. Bei manchen Holzarten kann es beim Kontakt mit Metall zu Verfärbungen kommen, bei manchen Regalen ist also etwas Vorsicht geboten.

Und wenn in der Werkstatt alles verstaut und gesichtet ist, kann der DIY-Spaß wieder beginnen: Welches Projekt wird als nächstes gestartet?

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