Innentüren – Do it yourself

Streichen, bekleben, austauschen

Neue oder neu aufbereitete Innentüren verleihen jedem Wohnraum sofort ein anderes Ambiente. Mit dem Türengenerator (s. unten) können Sie am eigenen Foto testen, welche Tür am besten in Ihre vier Wände passt. Weiß? Holzoptik? Glas? Ein Türenwechsel ist schnell gemacht (Profis schätzen maximal eine Stunde je Tür) und verursacht viel weniger Dreck als befürchtet. Alternativen sind neu lackieren oder bekleben.

Löst sich bei einer Tür das Furnier oder die Beschichtung, sollte man schnell handeln und die Stelle mit einem geeigneten Leim reparieren. Für den richtigen Druck beim Trocknen sorgt eine Schraubzwinge. Wer auf beiden Seiten der Tür ein dünnes Holzbrettchen unterlegt, vermeidet Druckstellen in der Tür. Kleine Fehlstellen im Furnier lassen sich auch mit speziellen Holzreparatur-Kits korrigieren und (fast) unsichtbar machen. Wenn auch eine gründliche Reinigung und Reparatur nicht mehr helfen, kommen mehrere Optionen in Frage:

Holzhändlersuche

Wer liefert Holz?



Holzhändlersuche

Wer liefert Holz?



Holz veredeln

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Holzoberflächen attraktiv veredeln und gestalten
Das richtige Aufmaß ermitteln

Das richtige Aufmaß ermitteln

Das richtige Aufmaß für die neue Tür
Der Türen-Generator

Der Türen-Generator

Testen Sie den Türen-Generator
Innentür einbauen

Innentür einbauen

So gelingt der Türenwechsel

Lackieren oder bekleben

Das Lackieren alter Türen lohnt sich besonders bei alten Massivholztüren. Beim Lackieren einer Tür sollte man Wert auf höchste Qualität des Lackes legen, denn eine Tür muss so einiges aushalten. Hochwertige Lacke und das passende Werkzeug erhalten Sie im Holzfachhandel.

Folien zum Bekleben einer Tür finden Sie im Fachhandel. Diese Methode eignet sich besonders gut als schnelle Lösung für glatte Türblätter. Nicht immer ersetzt das Bekleben ein Neustreichen, denn vor allem bei Feuchtraumtüren und in Kinderzimmern hält die Folie den Strapazen nicht immer stand.

Türenwechsel

Häufig lohnt sich das vollständige Überarbeiten einer Innentür nicht. Wenn die Türen nach 1983 eingebaut wurden, liegen die Chancen gut, dass es sich um Normtüren nach den üblichen DIN-Maßen handelt. In diesem Fall genügt es, das alte Türblatt auszumessen, um zu wissen, welche Türblattgröße benötigt wird. Bei älteren Türen hingegen muss die Maueröffnung besonders sorgfältig ausgemessen werden. Mit den ermittelten Werten kann der Holzfachhändler vor Ort die neue Tür in der passenden Größe bestellen. Bei einem Türentausch können Öffnungsrichtung und Anschlagseite neu festgelegt werden – oder Sie entscheiden sich für eine Schiebetür.

Wenn die Zarge noch gut in Schuss ist, kann man bei den genormten Türen auch nur das Türblatt austauschen. Hier sollte man darauf achten, dass die Farbtöne von Zarge und Türblatt gut zueinander passen. Glas zum Beispiel passt eigentlich zu jeder Zarge.

Und die alte Tür?

Türen gehören zu den Baustellenabfällen und werden bei der zuständigen Wertstoffsammelstelle entsorgt. Bei größeren Mengen fragen Sie am besten beim kommunalen Dienstleister für Abfallwirtschaft nach.

Upcycling-Tipp: So manche alte Tür erhält ein langes zweites Leben als Tischplatte, Arbeitsfläche oder – mit einigen Haken versehen – als Garderobe.