Korkboden & Co.

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Alternativen zum Holzfußboden

Natürliche Fußbodenbeläge, die sowohl wohngesund als auch ökologisch sind, müssen nicht immer aus Holz sein. Gute Alternativen zum klassischen Holzboden sind zum Beispiel ein Korkboden sowie Böden Linoleum oder Bambus.

Korkboden als Alternative

Fußböden aus Kork sind umweltfreundlich und einfach zu verlegen. Das macht sie überaus beliebt, entweder als Kork-„Fertigparkett“ oder als traditioneller Klebekork. Neben der klassischen braunen Korkoptik erlauben moderne Digitaldruckverfahren zahlreiche Dekore – zum Beispiel in Holzoptik.

Das natürliche Material wird aus der Borke der Korkeiche hergestellt, für dessen Ernte die Bäume nicht gefällt werden müssen. Korkböden sind angenehm fußwarm, elastisch und sie reduzieren sowohl den nach unten wirkenden Trittschall als auch den Schall innerhalb der Räume. Sie sind antistatisch, pflegeleicht und einfach zu reinigen und eignen sich deshalb ideal für Allergiker und als Bodenbelag für das Kinder- oder Schlafzimmer.

Frisch geschälte Korkeiche

Frisch geschälte Korkeiche, wie sie in Süd- und Süd-West-Europa anzutreffen ist. (Foto: KOLLAXO)

Linoleumböden

Ähnlich wie PVC-Böden wurden auch Linoleumböden früher flächig in breiten Bahnen verlegt und verklebt. Die komplizierte Verlegung sowie eine eintönige, meist graue oder dunkelgrüne Farbe bescherten dem Bodenbelag zuletzt ein eher langweiliges Image. Zu Unrecht, denn eigentlich ist Linoleum ein spannender Boden, den es heute in modernen Farben zu kaufen gibt. Leinöl, Harze und natürliche Farbpigmente, aufgebracht auf einen Juteträger – aus diesen nachwachsenden Grundbestandteilen wird Linoleum seit mehr als 100 Jahren hergestellt.

Wurde Linoleum früher bevorzugt in öffentlichen Gebäuden wie Schulen und Krankenhäusern verlegt, erlebt er aktuell im privaten Wohnbereich eine Renaissance. Als modernes Linoleum-Fertigparkett erfüllt er alle Anforderungen, die heute an einen Fußbodenbelag gestellt werden: Es gibt ihn in vielfältigen Optiken, er ist kostengünstig, robust, langlebig und dabei gleichzeitig extrem pflegeleicht. Auch die Verlegung ist heute dank handlicher Dielen mit Klick-System unproblematisch. Für Feuchträume ist Linoleum-Fertigparkett im Gegensatz zum Linoleum „von der Rolle“ jedoch nicht geeignet.

Bambusparkett & Bambusdielen

Fußbodenbeläge aus Bambus sind im Holzfachhandel inzwischen in vielen verschiedenen Oberflächenvarianten erhältlich. Es gibt dort Massiv- und Stabparkett aus verklebten und verpressten Bambusfasern sowie Fertig- oder Klickparkett aus Bambusfurnier auf einer Nut- und Feder-Trägerplatte. Die Farbgebung wie auch die Maserung hängen jeweils vom verwendeten Bambus und der Lamellenlage ab. Durch die Kombination unterschiedlicher Texturen entstehen lebendige und exotisch wirkende Oberflächen. Die Verlegung erfolgt wie beim Parkett entweder schwimmend oder klebend.

Bambusböden sind sehr widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit. Daher sind sie ideal für Feuchträume geeignet, wie zum Beispiel das Badezimmer. Dieser Vorteil von Bambus ist jedoch auch gleichzeitig ein Nachteil. Denn ein Bambusbodenbelag benötigt eine hohe Raumluftfeuchte und neigt bei sehr trockener Luft zu Fugen- und Rissbildung. Wird er dann begangen, quietscht er oftmals stark. Die Luftfeuchtigkeit sollte in einem Raum mit Bambusparkett deshalb nie unter 55 bis 65 Prozent sinken. Das macht Bambus eher ungeeignet für Wohnräume, in denen eine Fußbodenheizung oder ein Kaminofen betrieben wird.

Weitere Bodenbeläge und Fachinformationen dazu finden Sie vor Ort in Ihrem Holzfachhandel.

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