Fassaden aus Holz

Hochwertige Hausfassaden aus Holz

Vollholzprofile ermöglichen eine variantenreiche Gestaltung, die gleichzeitig die Basis für eine moderne Wärmedämmung bilden. Eine Fassade aus Holz ist da eine gute Wahl.

Gesundes Wohnen, Wärme und Behaglichkeit – Holz verbindet diese angenehmen Eigenschaften mit einer natürlichen und attraktiven Optik. Es wirkt ursprünglich und gibt ein Gefühl von Naturnähe. Besonders attraktiv ist Holz an der Fassade, womit sich ein schönes Äußeres der eigenen vier Wände mit den positiven Attributen von Holz vereint. Die Möglichkeiten sind vielseitig und geben der Gebäudehülle eine ganz besondere Prägung – von traditionell bis sachlich-elegant. Neben vielseitig verwendbaren Vollholzprofilen erleben Schindeln bei der Außenverkleidung eine Renaissance. Verschiedene Profilierungen sowie die waagerechte oder senkrechte Verlegung oder eine Kombination aus beidem sorgen für eine interessante Fassadengestaltung. Da die Auswahl der einsetzbaren Holzarten groß ist, empfiehlt sich der Weg in den Holzfachhandel. Dort erhält man fachkundige Beratung und eine Übersicht über die verwendbaren Hölzer.

Oberflächenbehandlung für die Hausfassade

Es kann, je nach Geschmack, zwischen oberflächenveredelten und unbehandelten Hölzern gewählt werden. Die behandelten Hölzer werden meist mit Lasuren veredelt und geschützt. Dieser Schutz wirkt sich auf die Oberfläche und die Haltbarkeit des gesamten Holzes aus. Lasuren sind keine deckende Oberflächenschicht sondern offenporige Systeme – das Holz kann atmen. Zudem ist die Diffusionsfähigkeit gegeben, denn Feuchtigkeit wird wieder abgegeben.

Renovierung und Wartungsintervalle hängen von der Intensität der Witterung und der Stärke der Lasurschicht ab. Bei handwerklich aufgetragenen, dünnschichtigen Lasuren geht man von ein- bis vierjährigen Wartungsintervallen aus, bei mittelschichtigen von zwei- bis siebenjährigen. Industrielle Lasuren sind dagegen bis zu 15 Jahre haltbar. Ein positiver Effekt, neben der gesteigerten Haltbarkeit, ist die verminderte Vergrauung der lasierten Hölzer. Die natürliche Patina, die durch UV-Licht und Witterung entsteht, wird bei lasierten Hölzern deutlich abgeschwächt, das Holz behält länger seine natürliche Farbe.

Hausfassaden aus unbehandeltem Holz

Doch auch ohne Oberflächenbehandlung ist Holz an der Fassade durchaus einsetzbar, erläutern die Experten des Gesamtverbands Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz). Eine mehr oder weniger ausgeprägte graue Patina stellt dabei keine Qualitätsminderung dar, sondern zeugt von der Lebendigkeit des Materials. Bestimmte ausgewählte Hölzer sind auch ohne Lasur nahezu komplett wartungsfrei und besonders lange haltbar. Nadelhölzer, wie die sibirische Lärche mit ihrem attraktiven rot-bräunlichen Farbton und kleinen Ästen eignen sich gut. Ebenso der Red Cedar – ein von hell bis dunkel gemasertes und leichtes Nadelholz. Durch sein harzfreies, gerades Wachstum und eine geringe Zahl an Verwindungen ist er besonders gut für Schindeln an der Fassade geeignet. Unter den heimischen Bäumen eignet sich vor allem die Lärche für eine unbehandelte Verwendung. Fichte und Kiefer sollten dagegen stets lasiert werden.

Konstruktiver Holzschutz für die Hausfassade

Ob mit oder ohne Lasur – der konstruktive Schutz spielt bei einer Vollholzfassade eine entscheidende Rolle, erläutern die Experten des GD Holz. Die Lüftungsebene, zwischen der wetterschützenden Außenschicht und der tragenden Konstruktion, muss mit mindestens 20 mm ausreichend dimensioniert und funktionsfähig sein, damit Schimmel verhindert wird. Genauso sollte auch der Wasserabfluss durch Tropfkanten ohne Stauwasserbildung funktionieren. Dachüberstände oder Balkone schützen die Fassade vor Schlagregen und Spritzwasserschutz wird durch eine ausreichende Sockelhöhe von etwa 30 cm und einen Kiesstreifen erreicht. Zu guter Letzt sollten die einzelnen Elemente mit rostfreien Verbindungsmitteln befestigt werden, besonders wenn die Verschraubung sichtbar ist.

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