Montag, 12.09.2016

Von Hund und Mensch gleichermaßen geschätzt


Parkett und Dielen sind als Bodenbelag sehr beliebt. Holz ist nicht nur robust und optisch vielfältig, sondern bringt auch Behaglichkeit in einen Raum. Zudem trägt es zu einem gesunden Wohnklima bei.

(tdx) Aufgrund seiner viel geschätzten Eigenschaften hat Holz im Wohnraum einen besonderen Stellenwert. Es kann auf unterschiedliche Arten eingesetzt werden, beispielsweise als Innentüren, Fußböden oder in Form von Möbelstücken. Besonders beliebt ist der natürliche Werkstoff auf dem Boden. So bietet er jedem Einrichtungsstil die passende Gestaltungsgrundlage. Eine gründliche Oberflächenbehandlung stellt dabei sicher, dass Bodenbeläge aus Holz in jedem Raum eingesetzt werden können. Die Experten des Gesamtverbands Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz) informieren, wie ein Holzfußboden beschaffen sein kann und in welchem Raum sich welche Variante am besten eignet.

Wer bei „Holzfußboden“ lediglich an alte, knarzende Dielen denkt, tut der Gestaltungsvielfalt eines Holzfußbodens Unrecht. Massivholz- und Mehrschichtparkett, auch als „Fertigparkett“ bezeichnet, werden für ihre edle Optik und ihre hohe Belastbarkeit im Alltag geschätzt. Fertigparkett bezeichnet Parkett-Paneele, deren Oberfläche vor der Verlegung behandelt wird und die einfach mithilfe einer Nut-Feder-Verbindung im Raum platziert werden. Massivholzparkett ist hinsichtlich der Verlegung anspruchsvoller, denn die Stäbe sind einzeln vollflächig zu verkleben. Sie bieten im Vergleich mit Fertigparkett den Vorteil, dass sie mehrfach abgeschliffen und neu versiegelt oder imprägniert werden können. Eine umfassende Auswahl an Holzfußböden, darunter auch Laminat, Kork und Bambus, gibt es im Holzfachhandel. Hier helfen fachkundige Mitarbeiter, den für einen Raum idealen Bodenbelag zu finden.

Gestaltungsreichtum

Alle Holzarten ermöglichen dank ihrer unterschiedlich intensiven Maserungen und teilweise ungewöhnlichen Färbungen besondere Designs. Die Farbpalette reicht von hellen, bisweilen sogar weißlichen Tönen des Ahorns über das rötliche Holz von Kiefer und Kirschbaum oder den zahlreichen Braunnuancen von Eiche und Nussbaum bis hin zu schwarzen Varianten mit Wenge und Räuchereiche. Helle Holzfarben wirken einladend und vergrößern zum Beispiel einen schmalen Eingangsbereich optisch. Dunkle Holzfußböden hingegen setzen einen eindrucksvollen Kontrast zu beispielsweise einem sonst hell gestalteten Wohnzimmer. Zusätzliche Oberflächenbehandlung verleiht einer Holzart den gewünschten Farbton. Des Weiteren spielt das Verlegemuster eine wichtige Rolle. Es sollte zum Einrichtungsstil, aber auch zu den Abmessungen eines Raumes passen. Als echter Klassiker gilt das Fischgrätmuster mit seiner markanten V-Anordnung kurzer Stäbe. Äußerst beliebt sind die Landhausdiele oder der sogenannte Schiffsboden, bei dem die Parkettstäbe in einzelnen Reihen und in der Länge versetzt verlegt werden.

Holzfußböden in allen Räumen

Nicht jeder Holzfußboden eignet sich für jeden Raum. In der Küche beispielsweise empfiehlt es sich, robuste und leicht zu reinigende Böden zu wählen, da hier besonders häufig etwas auf dem Boden landen kann. Im Wohnzimmer hingegen kann besonderer Wert auf die Optik des Bodens gelegt werden. Im Badezimmer werden häufig Fliesen verlegt, weil Holzfußboden nicht für den feuchten Raum geeignet erscheint. Wählt man jedoch feuchteunempfindliche Hölzer mit hoher Grundfeuchte und lässt sie fachmännisch versiegeln, ist auch der Holzfußboden eine geeignete Alternative. Er verleiht dem Bad zudem einen einzigartigen Charakter und bringt Wärme und Gemütlichkeit in den Raum.

Weitere Informationen und Tipps sind unter www.holzvomfach.de erhältlich. Zudem lässt sich über die Online-Datenbank des Gesamtverbands Deutscher Holzhandel e.V. mithilfe der Postleitzahlensuche ein Holzfachhändler in der Nähe des eigenen Wohnortes finden.

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Parkett und Dielen